Lokale Partnerschaften für Demokratie
Altenburger Land

Altenburg am Meer: sicherer Hafen auf dem Markt?

ProjektnummerLAP 11/2020
Titel Altenburg am Meer: sicherer Hafen auf dem Markt?
TrägerIntegratives Zentrum Futura e.V.
Projektzeitraum30.08.-13.09.2020
Inhalt

Vom 30.08.-13.09.20 verwandelt „Altenburg am Meer“, nach Corona-bedingter Umstrukturierung des Projekts,  in einer ersten Phase den MARKTPLATZ zu einem offenen Hafen. Die „Mary Jane“ wird zwei Wochen zum Schauplatz für ein buntes Programm aus Workshops mit  dem Erich-Kästner-Förderzentrum, öffentliche Trainings und Workshops über Futura e.V., gemeinsame (hygienegerechte) Tanzveranstaltungen mit dem Tanzraum Altenburg und Paul-Gustavus-Haus, Bastel- und Graffiti-Sessions mit der Farbküche, sowie mit einer von Kindern entwickelten Hörspiel-Installation zum Thema „Reisen“ im Bootsinneren, in Zusammenarbeit mit dem Schloss- und Kulturbetrieb. In den zwei Wochen nehmen ca. 45 Kinder und Jugendliche in Workshops teil, sowie ca. 300 Menschen in den offenen Abenden, Diskussionsrunden und Tanzveranstaltungen.
Die zwei September-Wochen haben zum Ziel, „Altenburg am Meer“ als soziokulturelles gemeinschaftsstiftendes Vorhaben der Stadtbevölkerung zu präsentieren und einzelne Werkstattarbeiten mit Schulen und Partnern ins Rollen zu bringen. Sie sollen inmitten eines (sozio)kulturell äußerst schwierigen Corona-Sommer Anlässe zur (hygienegerechten) Begegnung stiften. Mit den beteiligten Kindern und Jugendlichen arbeiten wir zu den Themen Nachhaltigkeit, Reisen und Weltoffenheit und möchten zu einem kreativen, wie auch verantwortungsbewussten Umgang damit bestärken. Die zwei Wochen bringen darüber hinaus Fragen zum „sicheren Hafen“ (Seebrücke Deutschland) in die Zivilgesellschaft, um eine erste Auseinandersetzung mit einer potentiellen Entwicklung  Altenburgs zu einem offiziellen „sicheren Hafen“  für Flüchtende anzustoßen.
Futura e.V. - Integrationsbündnis Altenburger Land will sich als Verein in Kooperation mit der Other Music Academy Weimar und einer Vielzahl von Vereinen und Akteur*innen der Altenburger Zivilgesellschaft in das interkulturelle und interdisziplinäre Werkstattprojekt „Altenburg am Meer“ aktiv mit einbringen und darüber hinaus in Form einer soziokulturellen und theaterpädagogischen Honorarkraft unterstützen. Durch eine intensive pädagogische Begleitung der Kinder und Jugendlichen soll gemeinschaftlich, in Form von individuellen und kreativen Arbeiten, das Boot gestaltet und thematisch mit der Zielgruppe bearbeitet werden. Für die Umsetzung hierfür werden Honorar- und Materialkosten benötigt.

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